Florian Alt

Offizielle Homepage

Pressemitteilung MGM

Harter Kampf für Team Yamaha MGM in Zolder

 

Superbike*IDM Rookie Alt musste sich in den ersten Trainings am Freitag erst einmal mit dem anspruchsvollen Kurs in Zolder bekannt machen. Er schraubte seine Rundenzeiten sukzessive herunter und verpasste am Samstag als Zwölfter nur knapp den Einzug in die Superpole.

 

Aus der vierten Reihe konnte er seine Position zum Start des ersten Laufes halten und machte danach schnell zwei Plätze gut. Am Ende fuhr Alt auf Position vier der Superbike-Wertung über die Ziellinie und sammelte wichtige Meisterschaftspunkte. Das zweite Rennen sah auch für den talentierten 20-Jährigen ein frühes Ende. Er rutschte nach einem noch besseren Start in Runde fünf übers Vorderrad weg.

 

Nach einem schwierigen Wochenende blickt das gesamte Team Yamaha MGM nun nach vorn auf die fünfte Runde der Superbike*IDM, die in drei Wochen (29. bis 31. Juli) auf dem Schleizer Dreieck stattfindet.

 

#66 Florian Alt: Rennen 1 – P4, Rennen 2 – DNF„Allgemein war das für uns bisher das schwierigste Wochenende. Wir haben von Anfang an gekämpft. Ich war das erste Mal hier und diese Strecke ist extrem schwer zu lernen. Letztendlich haben wir bis zum ersten Qualifying aber ein gutes Setup gefunden. Wir waren auch nicht so schlecht. Leider hatten wir starke Probleme mit den heißen Temperaturen, die nachmittags und am Rennsonntag herrschten. Im ersten Rennen haben wir uns ganz gut aus der Affäre gezogen, obwohl wir starke Probleme hatten. Im zweiten Rennen hatten wir zumindest einen besseren Start und die ersten vier Runden waren wir recht gut dabei. Durch die Hitze war es jedoch sehr schwierig, die Kontrolle zu behalten und so ist mein Vorderrad ganz unerwartet einfach eingeklappt. Ich habe versucht, das Rennen wieder aufzunehmen, weil es einfach schade ist, die Punkte wegzuwerfen, aber mein Bremsflüssigkeitsbehälter ist abgefallen, wodurch ich nicht weiterfahren konnte. Das ganze Team gibt sich richtig viel Mühe und alle arbeiten hart daran, dass wir vorwärts kommen, auch wenn das momentan etwas schwer fällt. Die Strecke kam uns aber auch nicht entgegen. Wir hatten hier viele Bremszonen mit extrem langsamen Schikanen, wo wir viel rausbeschleunigen müssen, was uns momentan nicht gut liegt. In flüssigen Abschnitten sind wir echt super schnell und deshalb blicken wir jetzt auf die für uns etwas besseren Rennstrecken nach vorn. Vielen Dank an das gesamte Team.“

 

Michael Galinski, Teamchef: Florian war zum ersten Mal hier und hat wirklich gepusht. Leider haben wir es nicht geschafft, das Motorrad so hinzustellen, dass wir konkurrenzfähig fahren können. Die Rundenzeiten waren zur Rennmitte fast so schnell wie die an der Spitze, aber aufgrund der Qualifying-Ergebnisse und damit der Startpositionen konnten wir kaum noch aufholen.“

Quelle: FW-Fotografie