Florian Alt

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Pressemitteilung MGM

Team Yamaha MGM feiert Doppelpodium auf dem Nürburgring

 

Max Neukirchner und Florian Alt lieferten trotz Schwierigkeiten auch zur zweiten Runde der Superbike*IDM 2016 eine hervorragende Leistung ab und standen auf dem Podium.

Nach einem ersten erfolgreichen Rennwochenende auf dem Lausitzring reiste das Superbike*IDM Fahrerlager an diesem Wochenende direkt weiter zur zweiten Runde auf dem Nürburgring. Team Yamaha MGM hatte auf dem anspruchsvollen 3.618 Kilometer langen Kurs mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, holte mit zwei Podestplätzen und einer soliden Punkteausbeute beider Teamfahrer, Max Neukirchner und Florian Alt, in der Superbike-Klasse aber das Maximum heraus.

Nach der zweitschnellsten Zeit im Warm-Up am Sonntag holte er in der ersten Runde des ersten Rennens von Startplatz elf aus bis auf den achten Rang des gesamten Feldes aus Superbike und Superstock 1000 Fahrern auf. Zur Rennmitte hatte der ehemalige Moto2-WM-Fahrer eine weitere Position gutgemacht und fuhr schließlich als Dritter der Superbike-Wertung ins Ziel, womit er für ein Doppelpodium für Team Yamaha MGM im ersten Rennen sorgte.

Im zweiten Lauf strauchelte auch Alt mit den viel wärmeren Bedingungen und Mangel an Grip. Der 20-Jährige aus Gummersbach betrieb jedoch mit aller Kraft Schadensbegrenzung und wurde nach 18 anstrengenden Runden schließlich Fünfter. In der Gesamtwertung liegt Alt nach seinen ersten vier Rennen der Superbike*IDM auf dem vierten Rang (56 Punkte).

Zur Vorbereitung auf den Rest der langen Saison reist Team Yamaha MGM in zwei Wochen zur Dunlop-Teststrecke in Merivale im Süden Frankreichs, wo ausgedehnte Testfahrten zur erfolgreichen Weiterentwicklung des in die Superbike*IDM zurückkehrenden Herstellers für noch bessere Voraussetzungen sorgen sollen. Zur dritten Runde der Superbike*IDM fährt das Team rund um Teamchef Michael Galinski danach (3. bis 5. Juni) zurück auf den Lausitzring, wo Max Neukirchner zum Auftakt der Saison bereits den ersten Sieg einfahren konnte.

#66 Florian Alt: Rennen 1 – P3, Rennen 2 – P5„Allgemein muss man sagen, dass ich an diesem Wochenende viel an meinem Fahrstil gearbeitet habe. Ich habe versucht, die Strecke kennenzulernen, weil ich jahrelang nicht hier war. Dazu konnte ich viel von Max lernen, schließlich fehlt es mir auf dem Motorrad und auf dem Nürburgring noch an Erfahrung. Ich habe aber gut reingefunden, das Team hat eine super Arbeit gemacht und wir haben ein Setup gefunden haben, was gar nicht schlecht war. Heute Morgen im kühlen Warm-Up waren wir richtig schnell, ich war sogar Zweiter. Ich habe mich richtig auf das erste Rennen gefreut. Im ersten Lauf hat es gar nicht so schlecht funktioniert. Sicherlich hatten wir etwas Glück, dass Gines einen Frühstart hatte, allerdings kämpften wir schon im ersten Rennen mit fehlendem Grip am Hinterreifen. Wir haben aber wieder ein Podium geschafft und ich freue mich, erneut einen Pokal mit nach Hause zu bringen. Als die Temperaturen im zweiten Rennen dann hoch waren, stellte es sich als ziemlich schwierig heraus, überhaupt auf Zeiten zu kommen. Deswegen müssen wir einfach sehen, dass wir vorne und hinten einen Reifen finden, der einfach mehr Grip aufbaut und konstanter ist. Ich denke, dann stehen wir wirklich gut da, denn der Grund-Speed vom Team und von mir ist schon halbwegs da. Ich selbst muss noch viele Dinge ertasten, die ich noch nicht kenne, aber bisher funktioniert es wirklich gut.“ 

 

 

Quelle: FW-Fotografie